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Martinique -

auf der Karibikinsel
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Strand auf Martinique
Auf den Antilleninseln gibt es eine Reihe von Traumhotels

Martinique - das Juwel der Karibik - ist eine Insel der Kleinen Antillen, zwischen den beiden Inseln Dominica (bitte nicht verwechseln mit der Dominikanischen Republik) nördlich und St.Lucia südlich von Martinique.
Martinique gehört also zu den Inseln vor (oder über) dem Winde, die die Karibik vom Atlantik trennen. Es ist ein französisches Überseedépartement (lesen Sie hier mehr über die komplizierte Einteilung der französischen Überseegebiete) und gehört damit zur EU; die Hauptstadt ist folglich Paris, die Inselhauptstadt ist Fort-de-France. Zur Einreise reicht also - wie bei allen EU-Staaten - ein gültiger Personalausweis. Beachten Sie dazu bitte diesen Hinweis zur An- und Einreise.

Martinique ist landschaftlich sehr vielfältig. Die "Perle Frankreichs" vereinigt europäischen und karibischen Lebensstil und Lebensstandard. Angeblich leben hier die schönsten Frauen der Welt. Die Frau des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte stammte von dieser Insel und einer der bekanntesten Frauenbewunderer, der Maler Paul Gauguin, hat hier gelebt und gearbeitet - man hat ihm hier ein kleines Museum eingerichtet (s.u. Ausflugstipps). Der Strand "Grande Anse des Salines" im Süden der Insel gilt bei vielen als der schönste der Karibik. Es gibt tropischen Regenwald, aber auch Gegenden, in denen Kakteen und Agaven wachsen. Fregattvögel und Kolibris in der Luft, Delphine im Wasser und Korallen unter Wasser. Die Bevölkerung ist eine kreolische Mischung aus Europäern, Nachkommen der schwarzen Sklawen und Asiaten.

Was sollen wir Ihnen anderes empfehlen als "Auf nach Martinique!"

Weihnachten auf Martinique?

Natürlich steht auch in der Karibik Weihnachten bevor. Auf Martinique gibt es eine Tradition, die einige Wochen vorher, etwa Mitte November, anfängt:
Chanté-Noël, könnte man mit "Weihnachtssingen" übersetzen.

Allerdings haben diese Veranstaltungen, wie das auch das Weihnachtsfest selbst, nichts mit dem besinnlichen Weihnachten und den Vorbereitungen zu tun, wie man es in Deutschland kennt.

Lesen Sie hier weiter . . .

Anreise: Der internationale Flughafen ist bei Fort-de-France, ca. 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Air France (bzw. alternativ zwei andere Fluglinien) bringen Sie mehrmals täglich in 8,5 Stunden von Paris nach Fort-de-France; Zubringerflüge gibt es von verschiedenen deutschen Flughäfen. Leider werden Sie in Paris (meistens, Ausnahmen s. hier) auf einem anderen Flughafen ankommen, als Sie abfliegen - und beide Flughäfen gelten als eher chaotisch. Und zwischen ihnen liegt Paris . . . .
Wir schreiben über dieses Problem und die Anreise allgemein auf dieser Seite ausführlicher.

Zeitverschiebung: Insbesondere bei telefonischen Kontakten (die internationale Vorwahl für Festnetzverbindungen ist 00596) und bei der Flugplanung sollten Sie an die Zeitverschiebung denken. Sie beträgt 5 Stunden, während unserer Sommerzeit sogar 6. Sie können also ohne weiteres um Mitternacht anrufen, denn dann trifft man sich auf Martinique mal gerade zum Abendessen.

Der Hinflug, der gut 8 Stunden dauert, dauert sozusagen nur 3, dafür auf dem Rückflug dann eben 13 Stunden.

Die Insel Martinique:

Mit etwas über 1000 qkm ist die Insel nur wenig grösser als Rügen, Deuschlands grösste und schönste Insel. Auf Martinique leben etwa 400.000 Einwohner. Eine Landkarte von der Insel finden Sie hier.

Martinique ist landschaftlich sehr vielfältig. Im Süden dominieren die typischen weissen Karibikstrände, im Osten finden Sie grosse landwirtschaftlich genutzte Fläche (Bananen, Zuckerrohr, Ananas). Der Norden der Insel wird von den Montagnes Pelées beherrscht. Der Mont Pelé gilt als aktiver Vulkan, befindet sich aber seit ca. 80 Jahre in Ruhe. Über den verheerenden Ausbruch 1902 schreiben wir gesondert auf dieser Seite.

Vor allem in der Mitte der Insel gibt es richtigen Regenwald mit vielen kleinen Flüssen und Wasserfällen.

Traumstrand auf Martinique

Das Klima auf Martinique ist gemässigt tropisch mit einer Regenzeit von Juni bis Oktober. Die Insel liegt auf demselben Breitenkreis wie Manila (Philippinen), der Tschad in Afrika oder Guatemala. Die Insellage führt aber dazu, dass keine drückende Schwüle entsteht. In den oft nebligen Höhenlagen der Montagne Pelée kann es auch recht kühl werden.

Wie überall in der Karibik sind die Wassertemperaturen sehr angenehm - kaum jemals ist das Wasser kälter als 26° C, im August und September und bei den "Fonds Blancs" auch noch wärmer! Der Norden der Insel ist erheblich feuchter, als der trockene Süden; hier gibt es stellenweise eine üppige Vegetation und üppigen Regenwald.

Die Insel liegt im Hurrikan-Gürtel; zwischen Juni und November können (!) Wirbelstürme auftreten. Schwere Hurrikans sind sehr selten, nur alle paar Jahre mal einer.

Die beste Reisezeit ist (auch deshalb) zwischen Dezember und April, also während der Trockenzeit. Es ist auch die beste Zeit für Wanderungen am und Besteigungen des Mont Pelé (s.weiter unten). Kenner der Insel fassen den Zeitraum der besten Reisezeit allerdings weiter oder sogar anders: Mindestens der Mai und eigentlich auch der Juni ist hochinteressant, denn dann wird die Insel ruhiger - und preiswerter.

Sprache: Die Amtssprache auf Martinique ist selbstverständlich Französisch; es wird aber auch ein Kreolendialekt gesprochen. Englisch ist nicht so verbreitet, wie Sie es vielleicht erhoffen und Deutsch können Sie nun wirklich gar nicht erwarten. Mit Ausnahmen: Es gibt mehrere Vermieter von Ferienwohnungen, die aus Deutschland kommen bzw. sonst Deutsch sehr gut sprechen. Bei solchen Gastgebern kann man sich dann wenigstens am Abend wenn man zu Hause ist Tipps für die Insel abholen.

Unterkünfte: Es gibt nur wenige Pauschalangebote von Deutschland aus - und die sind oft recht teuer. Sehr viel günstiger ist es, sich die Reise selbst zusammenzustellen: Der Linienflug von Paris ist recht günstig - es ist von Frankreich aus ja ein Inlandsflug. Das Hotel müssen Sie sich bei dieser Lösung natürlich selbst suchen, aber es gibt im Internet sehr gute Hotelangebote für Martinique und ein Preisvergleich lohnt sich.

Mallorca - gut, preiswert und schnell da!

Urlauber aus Deutschland sollten ausserdem ernsthaft über eine Ferienwohnung nachdenken. Die sind auf Martinique zwar etwas teurer, als in Deutschland, aber es lohnt sich trotzdem. Ganz grob können Sie etwa 400,- bis 700,- Euro pro Woche rechnen, mit Ausreissern nach oben und nach unten. Wenn Sie aber selbst kochen - Essen gehen ist in Frankreich nun mal recht teuer - dann verstehen Sie schnell, wie preisgünstig Urlaub in einer Ferienwohnung ist. Und da es ja sehr früh dunkel wird, hat man auch genügend Zeit, gemeinsam das Essen zuzubereiten und zu Hause zu essen. Zum Thema Versorgung und selbst kochen geben wir Ihnen bei den Reiseinformationen noch einige u.E. wertvolle Tipps.

Die Ausstattung der FeWos ist in der Regel sehr gut und orientiert sich in diesem französischen Département natürlich an europäischen Massstäben. Nicht selten wohnen die Gastgeber in Paris oder sonst in Kontinentalfrankreich. Der Verfasser stellt gerne einen Kontakt her zu FeWo-Anbietern, selbstverständlich kostenlos. (Email: gerlich@netrex.de)

Essen und Trinken: Auf Martinique bekommen Sie französisches Essen mit starken afrikanischen Elementen. Die Insel gilt als Paradies für verwöhnte Gaumen. Fisch spielt eine grosse Rolle, wesentlich mehr als das frische Obst und Gemüse. Aber wie überall in Frankreich ist das Dinner im Restaurant recht teuer.

Die kreolische Küche ist eine Mischung aus indischen, afrikanischen und indianischen Elementen. Die Zutaten liefern das Meer und die tropische Natur: Fisch, Krustentiere und exotisches Gemüse wie Süßkartoffeln, Brotfrucht und Kochbananen. Das ganze wird von Köchen zubereitet, die in der Tradition der französischen Küche stehen und eine entsprechende Ausbildung genossen haben. Martinique und Guadeloupe gelten deshalb als das kulinarische Paradies der Karibik.

Diese Seite über Martinique gehört zu den Urlaubsseiten

Was den Kontinental-Franzosen ihr Wein, ist den Martiniquanern der Rum und die daraus hergestellten Mix-Getränke. Der Rum von Martinique ist besonders gut; auf der Insel hat man spezielle Verfahren entwickelt, um einen Rum von Weltruf zu destillieren. Das bekannteste Mix-Getränk ist der "Planters Punch".

Wirtschaft: Zwar ist die Aussagekraft wirtschaftlicher Index-Daten nicht sehr überzeugend und sagt über den realen Lebensstandard der Masse der Bevölkerung nur wenig aus, aber rein von den Zahlen her geht es den Menschen auf Martinique sehr gut. Überall auf der Insel sieht man sehr attraktive Villen, aber es gibt auch zahlreiche Häuser, die wir nach unserem Standard eher als dürftig bezeichnen würden.

Der Tourismus spielt immer noch eine überraschend geringe Rolle, der grösste Teil des Sozialprodukts wird in der Landwirtschaft erwirtschaftet. Insbesondere Bananen spielen eine wichtige Rolle, aber auch Zuckerrohr und (abnehmend) Ananas. In den nördlicheren Regionen Martiniques ist es einzig die frühere Inselhauptstadt Saint-Pierre, die heute fast vollständig vom Tourismus lebt (s.u.). Die wenigen grossen Hotels liegen ganz im Süden der Insel in der Nähe der berühmten Strände. Hier gibt es eine Reihe von Orten, die überwiegend touristisch orientiert sind.

Eine touristische Struktur, wie Sie sie vielleicht aus Deutschland kennen, finden Sie eigentlich nur bei Point du Bout in der Nähe von Trois Illet; ansatzweise auch noch am Yachthafen von Le Marin.

Auch der Fischfang ist natürlich wichtig, aber die Gewässer um Martinique sind ziemlich leer gefischt und die Insel muss deshalb Fisch von der Nachbarinseln St-Lucia und Dominica importieren.

Religion: Die meisten Menschen auf Martinique sind christlich orientiert, überwiegend katholisch, etwa 10% der Bevölkerung sind evangelisch.

Die strassen haben europäischen Standard

Verkehr: Das Strassennetz ist hervorragend ausgebaut; es bietet sich an, einen Mietwagen zu nehmen. Auch in diesem Departement Frankreichs gibt es natürlich Rechtsverkehr - im Unterschied zu vielen anderen Antilleninseln, nämlich denen, die Mitglied im Commonwealth sind.

Wer kein eigenes Auto zur Verfügung hat, kann Busse oder (besser) Sammeltaxis nehmen. Sie fahren meist ohne Fahrplan und nehmen Sie an jeder Stelle mit bzw. halten auch zum Aussteigen überall. Sehr praktisch.

Bei "normalen" Taxis sollten Sie vor Antritt der Fahrt den Fahrpreis aushandeln, sonst kann es leicht unangenehme Überraschungen geben.

Weitere allgemeine Reiseinformationen zu Kriminalität, medizinischer Versorgung u.ä. haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt.

Baden und Wassersport: Es gibt viele schöne Strände auf Martinique. Direkt im Bereich der Hauptstadt Fort de France sieht es zwar nicht so gut aus, aber die ganze Insel ist ja nicht sehr gross und in ca. 30 Kilometer Entfernung gibt es praktisch in jeder Himmelrichtung wunderschöne Strände: Grande Anse de Diamant im Südwesten der Insel (mehrere Kilometer lang, davon eine grosse Strecke mit Palmenwald im Hintergrund, allerdings auch touristisch sehr genutzt) oder die phantastischen Anse Trabaud und die Grande Anse des Salines ganz im Süden (Eine "Anse" - der Begriff wird Ihnen immer wieder begegnen - ist eine Bucht bzw. ein Strand, also eine Bucht mit Strand).

Die Grande Anse des Salines (s.Foto ganz oben) wird von vielen sogar als der schönste Strand der Karibik bezeichnet. Dieser schöne und lange Palmenstrand ist natürlich bei den Einheimischen wie den Touristen recht beliebt und entsprechend frequentiert. Der Verfasser kennt zahlreiche Strände, die noch viel schöner sind. Allerdings sind diese Strände in vielen Fällen nur zu Fuss zu erreichen. Zum Glück!

Mager war gestern - aber zu viel ist auch nicht so doll . . .

An der Ostküste gibt es beim Ort Le Francois die warmen Becken der "Fonds Blancs" (wir schreiben mehr darüber bei den Ausflugstipps). Bei Vauclin gibt es auch so eine flache Stelle weit im Meer, die noch den Vorteil hat, dass man sie sehr leicht zu Fuss vom (ansonsten weniger attraktiven) Strand her erreichen kann.

Ausserdem gibt es an der Ostküste einige sehr schöne Strände, die sich auch gut zum Schnorcheln eignen, aber z.T. etwas schwierig und nur zu Fuss (oder natürlich vom Wasser aus) erreichbar sind. Auch muss man sich an der Atlantikküste vor gefährlichen Strömungen in Acht nehmen. Natürlich gibt es auch lange Küstenabschnitte mit unzugänglichen Felsufern; oft geht der Wald hier bis ans Wasser. Im grossen und ganzen aber sind viele Küstenabschnitte sehr gut mit dem Auto erreichbar.

Eine sehr bekannte Stelle zum "Schnorcheln für Anfänger" befindet sich in Anse d'Arlet: Dort gibt es knapp 30 m vom (sehr schönen) Strand eine kleine Felsengruppe und noch näher - in stehtiefem Wasser - ein Miniriff mit Hunderten von bunten Aquariumfischen.

Neben den berühmten weissen Karibikstränden gibt es im Norden und z.T. auch im Westen der Insel dunklen Sand in allen Farbschattierungen von einem schmutzigen Gelb bis schwarz.

Wandern ist neben dem Wassersport die zweite Haupt-Freizeitbeschäftigung. Die Wege sind meistens gut bis sehr gut ausgeschildert und gepflegt, so dass Sie ohne weiteres auf eigene Faust losziehen können. Aber es gibt auch geführte Wanderungen, auf denen Sie die Besonderheiten der exotischen Natur erklärt bekommen, an denen Sie alleine wahrscheinlich vorbeilaufen würden.

Einzelne Ausflüge und Sehenswertes finden Sie auf dieser Seite.

Flora und Fauna: Die Pflanzenwelt ist sehr artenreich - der frühere Name der Insel "Madinina" bedeutet immerhin Blumeninsel. Die Fauna aber ist eher ärmlich, zumindest an Land, denn das Meer ist voll von interessanten Fischen, Korallen und Schildkröten. Mehr über die Flora und Fauna der Insel haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt.


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